Punktdaten aus CAD

DXF-Punkte ins benötigte Koordinatensystem bringen.

KoordiConvert extrahiert unterstützte Punktpositionen aus Ihrer DXF-Datei und rechnet sie etwa von Gauß-Krüger nach UTM um. Das Ergebnis erhalten Sie als neue Punktdatei mit Umrechnungsprotokoll. Der Ablauf eignet sich für Punktdaten, die Sie anschließend in CAD oder einer Vermessungssoftware weiterverwenden.

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Welche Positionen werden eingelesen?

DXF-ElementÜbernommene Punktpositionen
POINTDie Punktkoordinate.
LINEAnfangs- und Endpunkt.
LWPOLYLINE / POLYLINEStützpunkte der unterstützten Polylinie.
CIRCLE / ARCDer Mittelpunkt.
INSERTDer Einfügepunkt der Blockreferenz.
TEXT / MTEXTWerden als Beschriftungen behandelt und nicht als zusätzliche Messpunkte importiert.

Blockinhalte werden nicht aufgelöst. Kreise und Bögen liefern ihren Mittelpunkt, keine neu konstruierte Kurve. Nicht unterstützte Geometrie erscheint als Importhinweis. Bestimmte von der Standardrichtung abweichende OCS-Extrusionsrichtungen werden mit Fehlerhinweis zurückgewiesen.

DXF hochladen, Punkte prüfen, Ergebnis exportieren

  1. Umrechnung öffnen und die DXF-Datei auswählen.
  2. Die Anzahl der extrahierten Positionen und sämtliche Importhinweise prüfen.
  3. Quellsystem aus Ihren Projektangaben einstellen. KoordiConvert leitet den geodätischen Bezug nicht zuverlässig aus der DXF-Datei ab.
  4. Zielsystem wählen und die Punkte mit dem passenden Gitter umrechnen.
  5. Den DXF-Export herunterladen. Das ZIP enthält die neue Punktdatei und das Umrechnungsprotokoll.

Die Ausgabe enthält erfolgreich umgerechnete POINT-Elemente und zugehörige Punktbeschriftungen. Im Protokoll bleiben Modellangaben und gegebenenfalls Fehlerhinweise nachvollziehbar. Bei importierten Dateien von anderen Programmen können automatisch erzeugte Punktbezeichnungen verwendet werden.

Einheiten und Zeichnungsbezug zuerst klären

Eine DXF-Datei kann lokale Projektkoordinaten oder einen vollständigen Landeskoordinatenbezug enthalten. GK und UTM erwarten hier Meterwerte. Eine vorhandene DXF-Einheitenangabe wird beim Import angezeigt; die Koordinaten werden dadurch nicht automatisch skaliert.

Eine lokale Baustellenzeichnung mit frei gewähltem Ursprung lässt sich ohne bekannte Einpassung nicht allein durch die Auswahl „GK4“ in Landeskoordinaten überführen. Verwenden Sie Daten mit bekanntem Bezug und kontrollieren Sie einen bekannten Projektpunkt.

Der Export liefert umgerechnete Punkte. Die ursprüngliche Zeichnungsstruktur mit Linienverbindungen, Blockinhalten und Layouts wird dabei nicht wieder aufgebaut.

Geprüfte DXF-Beispieldatei

Laden Sie die GK4-Punktdatei als DXF herunter und wählen Sie GK4 → UTM32 mit automatischer Gitterauswahl. Die zugehörigen UTM-Sollwerte erlauben einen direkten Vergleich. Die Dateibeschreibung erklärt den Testfall.

Im Produktnachweis wurden tatsächlich heruntergeladene DXF-Dateien mit einem unabhängigen CAD-Dateileser geöffnet und mit den Sollkoordinaten verglichen. Die Übersicht dazu finden Sie im Prüfnachweis.

Inhaltlich verantwortlich: KoordiConvert · Stand 03.11.2026 · Redaktion und Prüfmethode

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