1. Vor der Rechnung den Höhenbezug klären
Prüfen Sie am Empfänger beziehungsweise in der Messdokumentation, ob die ausgegebenen Höhen ellipsoidisch sind oder ob bereits ein Höhenmodell angewendet wurde. Nur die passende Ausgangshöhe darf in die gewählte Operation eingehen. Eine weitere Anwendung auf bereits reduzierte NHN-Höhen würde den Bezug verfälschen.
Die Eingabedatei enthält drei bekannte ETRS89-Lagepositionen mit der angenommenen ellipsoidischen Höhe 600 m. Die Zahlen sind Prüfdaten für die Umrechnung, keine behaupteten Geländehöhen vor Ort.
2. GCG2016 als Höhenoperation anwenden
- Den vorbereiteten Höhenrechner öffnen und die Eingabedatei hochladen.
- Die Dateispalte
Laengeals X (geografische Länge in Grad),Breiteals Y (geografische Breite in Grad),Hoeheals Z (ellipsoidische Höhe in Metern) undPunktnummerals Punktnummer zuordnen. - Quelle und Ziel bleiben ETRS89 geografisch. Für eine reine Höhenumrechnung sind identische Lage-CRS mit aktivierter Höhenoperation zulässig.
- Die Operation von ellipsoidisch nach NHN sowie DHHN2016 wählen. Im Ergebnis muss das Höhenmodell GCG2016 erkennbar sein.
- Umrechnen und die drei erfolgreichen Punkte prüfen.
Das verwendete Quasigeoid ist ortsabhängig. Für eigene Daten müssen Lagebezug, Höhenart und der Gültigkeitsbereich des Modells passen.
3. Die Höhe prüfen, die Lage unverändert lassen
| Punkt | Ellipsoidische Höhe h | Erwartete NHN-Höhe H |
|---|---|---|
| H001 | 600 m | 554,3440321476382 m |
| H002 | 600 m | 554,385398704456 m |
| H003 | 600 m | 554,2273798841079 m |
Die geografische Länge und Breite müssen in diesem Fall unverändert bleiben. Die Höhen folgen H = h − ζ, wobei ζ die Höhenanomalie des GCG2016 am jeweiligen Punkt ist. Vergleichen Sie alle Spalten mit der Sollausgabe.
Die Zahlen stammen aus den veröffentlichten Prüfdaten mit Herkunft und Rechenweg. Eingabe und Sollwerte sind getrennt verfügbar. Der Prüfnachweis unterscheidet die Übereinstimmung der Berechnung von der Genauigkeit des Modells und der Ausgangsmessung.
Das feste Beispiel ohne Anmeldung berechnen. Für eigene Punktdateien anschließend den vorbereiteten Rechner-Einstieg verwenden. Ein Benutzerkonto ist für eigene Umrechnungen erforderlich; Umfang und Preise stehen auf der Preisseite.
4. Höhenbezug mit der Ergebnisdatei dokumentieren
Exportieren Sie CSV oder Excel. Prüfen Sie beim erneuten Öffnen drei Punkte, unveränderte Länge und Breite sowie die drei NHN-Höhen. Bewahren Sie die Modell- und Operationsangaben zusammen mit der Datei auf. „Höhe“ ohne Bezug ist für die Abgabe nicht eindeutig.
Für die Gegenrichtung verwenden Sie die NHN-Höhen als Quelle und die entgegengesetzte Höhenoperation. Eine zusätzliche Lageumrechnung nach UTM oder GK ist eine eigene Projektentscheidung. Die fachlichen Grundlagen stehen unter Höhen und Höhenbezug.
Quellen und weiterführende Nachweise
Inhaltlich verantwortlich: KoordiConvert · Stand 03.11.2026 · Redaktion und Prüfmethode